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„Lauf gegen Rassismus“: Schüler der Oberlandschulen Weilheim setzen Zeichen gegen Rassismus und sammeln Spendengelder für Artemed Stiftung Tutzing

Mit Beginn des aktuellen Schuljahres startete eine Gruppe von Schülern an den Oberlandschulen Weilheim das Projekt „Schule ohne Rassismus  - Schule mit Courage“. Es bietet Kindern, Jugendlichen und Pädagogen die Möglichkeit, das Klima an ihrer Schule aktiv mitzugestalten, indem sie sich bewusst gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt wenden. „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ist ein Projekt des Vereins Aktion Courage e.V., an dem sich aktuell über 2.700 Schulen bundesweit beteiligen.

„Bereits seit Jahren gibt es an unseren Oberlandschulen Projekte, die das Thema immer wieder bearbeitet haben. Deshalb sehen wir diese Arbeit inzwischen als festen Bestandteil unserer pädagogischen Arbeit. In unseren Schulen gehen täglich junge Menschen aus vielen verschiedenen Nationen ein und aus, sie gehören verschiedenen Religionen an, sie haben unterschiedliche Hautfarben und unterschiedliche Erfahrungen. Es ist für uns schon seit langer Zeit eine Selbstverständlichkeit, Rassismus entschieden entgegen zu treten und Gewalt in keinem Fall zu dulden“, so Ingeborg Krabler, Schulleiterin der Privaten Oberlandschulen.

Ziel ist es nun, als „Schule gegen Rassismus – Schule ohne Gewalt“ auch per Siegel offiziell anerkannt zu werden. Um dieses Projekt mit Leben zu füllen, fand jetzt in und um die Oberlandschulen Weilheim der erste „Lauf gegen Rassismus“ statt. Viele reden nur davon, dem gelebten Rassismus in unserer Gesellschaft entgegentreten zu wollen – die Schüler setzen jetzt auch aktiv ein Zeichen gegen Rassismus!

Die Schülerinnen und Schüler liefen so viele Runden um und durch das Schulhaus, wie sie in 1,5 Stunden schaffen konnten. Pro Runde erhielten die Schülerinnen und Schüler einen bestimmten Geldbetrag. Dieser wurde durch eigene Sponsoren finanziert. Viele Eltern und Großeltern beteiligten sich an der Aktion und unterstützten so die Schülerinnen und Schüler.

Natürlich wurde auch ein tolles Rahmenprogramm geboten: Musik, Versorgung der Läufer mit fair gehandelten Bananenshakes und vieles mehr!

An diesem Tag wurden so 2.700,00 Euro erlaufen. Ein Teil des Erlöses geht an die Artemed Stiftung mit Sitz in Tutzing, die weltweit medizinische Hilfsprojekte unterstützt. Die gemeinnützige Stiftung bringt unmittelbar Gesundheitsversorgung an Orte, die bisher davon ausgeschlossen waren.

Ein weiterer Geldbetrag wird zum Patenkind der Schule nach Ghana geschickt.

Über die Artemed Stiftung
Jahrelang haben die Artemed SE und ihre Kliniken durch Spenden an andere gemeinnützige Organisationen und einmalige Hilfsaktionen ihren Beitrag zur Verbesserung der Situation geleistet. Der Wunsch nach einer strategischen, langfristigen und nachhaltigen Hilfe wurde dabei aber immer größer, so dass schließlich im Jahr 2012 eine eigene Stiftung gegründet wurde. Seitdem bringt die Artemed Stiftung unter dem Motto „Gemeinsam heilen helfen“ Gesundheitsversorgung an Orte, die bisher davon ausgeschlossen waren. Alle Projekte werden mit landeskundigen und einheimischen Partnern gemeinsam verwirklicht und selbst operativ betrieben. Der Austausch mit den Projektpartnern vor Ort ist dabei eng und intensiv, von der gemeinsamen Gestaltung der Hilfsmaßnahmen bis hin zur Abrechnung der Ausgaben. Regelmäßig sind Einsatzteams aus Deutschland vor Ort und helfen, die medizinische Versorgung sicherzustellen und zu verbessern.

Die Artemed Stiftung unterstützt derzeit drei Programme: die Irrawaddy River Doctors in Myanmar, das St. Walburg’s Hospital in Tansania sowie die Fundación Arco Iris in Bolivien.

www.artemed-stiftung.de