Thrombophlebitis

Das Gefäßzentrum Starnberger See ist auf die Behandlung von Gefäßkrankheiten spezialisiert. Das Zentrum besteht aus einem interdisziplinären Team aus Angiologen, Gefäßchirurgen und Neurologen.

Krankheitsbild

Gerinnsel (Thromben) in den oberflächlichen Venen bzw. in Krampfadern führen rasch zu einer Venenentzündung (oberflächliche Thrombophlebitis bzw. Varikophlebitis), die erkenntlich ist an einer schmerzhaft überwärmten, derben und strangartigen Hautrötung.

Diagnose und Behandlungsmethoden am Benedictus Krankenhaus Tutzing

Die Diagnose erfolgt aufgrund der geschilderten typischen Symptome und mittels Ultraschall. Die Akutbehandlung besteht aus der lokalen (Salben) und oralen (Tabletten) Verabreichung entzündungshemmender Substanzen sowie der Anlage eines Kompressionsverbandes. Der Patienten bleibt mobilisiert. Nicht selten besteht die Gefahr, dass der oberflächliche Thrombus in die tiefen Venen einwächst und eine tiefe Beinvenenthrombose auslöst. Prophylaktisch wird daher meist bis zur Abheilung der Thrombophlebitis zusätzlich eine Gerinnungshemmung mittels subkutaner Heparinspritzen (1 x täglich) durchgeführt und die Thrombophlebitis vom Gefäßspezialisten mit dem Ultraschall in regelmäßigen Abständen kontrolliert. Befindet sich der entzündete oberflächliche Thrombus in unmittelbarer Nähe zum tiefen Venensystem oder spricht er auf die medikamentöse Behandlung nicht an, so ist seine operative Entfernung notwendig. Zur Verhinderung einer erneuten Thrombophlebitis sollte im Nachgang der Erkrankung die/der betroffene oberflächliche Vene oder Venenstamm chirurgisch entfernt werden. Neben den konservativen Behandlungsmethoden unter Leitung der Angiologen kann auch die Gefäßchirurgische Entfernung der Venen im Gefäßzentrum am Benedictus Krankenhaus Tutzing erfolgen.