Schwindel

Das Gefäßzentrum Starnberger See mit seinem interdisziplinären Team aus Angiologen, Gefäßchirurgen und Neurologen ist zusammen mit der Abteilung für Innere Medizin federführend in der Behandlung von Patienten mit Schwindel.

Krankheitsbild

Schwindel ist eine häufige, meist eher kurze Störung der Gleichgewichtsempfindung. Schwindel kann sehr unterschiedlich erlebt werden – als Dreh-/ Schwankschwindel, als Lagerungs-/Liftschwindel, als Seitwärtssinken des Körpers, als Taumelgefühl, aber auch als Anfall- oder Dauerschwindel. Er entsteht, wenn das Zusammenwirken von visueller Wahrnehmung, Gleichgewichtssinn im Innenohr sowie Tiefenwahrnehmung der Muskel- bzw. Gelenkrezeptoren gestört wird. Das Ursachenspektrum reicht von Phobien und Migräne,  Sauerstoffmangel und Unterzuckerung, über Gefäß-Nerv-Schädigungen, bis hin zu Herz-Kreislauf- Erkrankungen sowie Verletzungen von  Wirbelsäule, Schädel oder Gehirn.

Diagnose und Behandlungsmethoden am Benedictus Krankenhaus Tutzing

Gängige Diagnoseverfahren sind – neben gründlicher Anamnese und körperlicher Untersuchung -  Gleichgewichtsprüfungen und Gehörtests sowie Untersuchungen der Augenbewegungen. Zur weiteren Abklärung kann es nötig sein, Augenärzte, Internisten, HNO-Spezialisten, Orthopäden, Neurologen oder auch Psychiater hinzuziehen.
Zu den ersten Therapiemaßnahmen zählen die Ruhestellung des Körpers und die Hochlagerung der Beine, zudem die Verabreichung von schwindellindernden und antibiotischen Medikamenten sowie bewegungs- und muskelstärkende Anwendungen von Physiotherapie und physikalischer Medizin. Bei Angstzuständen ist psychotherapeutische Betreuung angezeigt.