Schulterinstabilität

Das Gelenkzentrum Starnberger See genießt in der Schulterchirurgie überregionalen Ruf und ist mit seinen modernen diagnostischen und operativen Verfahren auf sog. minimal-invasive, schonende Schlüsslelochperationen bis hin zum modularen, modernen künstlichen Gelenkersatz spezialisiert.

Krankheitsbild

Die klassische Ausdrucksform der Schulterinstabilität ist die Verrenkung (= Luxation) des Schultergelenkes. Es sind alle Übergangsformen von der unfallbedingten Verrenkung bis zur anlagebedingten Schulterinstabilität möglich. Das Schultergelenk kugelt meistens nach vorne unten aus. Dabei wird die kreisförmig um die Gelenkpfanne angeordnete Pfannenlippe häufig wie ein „Reifen von der Felge“ gezogen.

Diagnose und Behandlungsmethoden

Die Reposition der Verrenkung sollte möglichst schnell erfolgen. In unserer Spezialbteilung können wir dann mit  einem Verfahren der „Schlüssellochchirurgie“ , wie der therapeutischen Arthroskopie (arthros = griechisch Gelenk) die abgerissene  Pfannenlippe (Reifen) in der Regel mit Bioankern wieder zusammen mit der Kapsel an dem Pfannenrand („Felge“) befestigen. Natürlich müssen auch Begleitverletzungen wie Sehnerisse oder Knochenbrüche mit versorgt werden.
Die Erfolgsaussichten dieser Operation können je nach Alter des Patienten und des Verletzungsmusters als sehr gut bezeichnet werden.