Schädel-Hirn-Trauma (SHT)

Krankheitsbild

Schwere unfallbedingte Hirnverletzungen gehen nach Abschluss der Akutbehandlung häufig mit einer lang anhaltenden Aufwach- und Reorientierungsphase einher. Anfangs stehen Förderung der Wachheit, Vorbeugung von Muskel- und Gelenkversteifungen, der motorischen Funktionen und die Behandlung von Schluckstörungen im Vordergrund. Im weiteren Verlauf ist die Behandlung von Störungen kognitiver Funktionen wie Aufmerksamkeit, Gedächtnis und planendes Denken von wesentlicher Bedeutung.

Behandlung am Benedictus Krankenhaus Feldafing

Aufgrund der unterschiedlich ausgeprägten Störungen erfolgt für jeden Patienten eine individuell zusammengestellte und multimodale Therapie in enger Abstimmung mit dem Betroffenen, seinen Angehörigen und dem Behandlungsteam aus Ärzten, Therapeuten, Pflegekräften und Neuropsychologen. Darüber hinaus ist die Früherkennung von Komplikationen nach einem Schädel-Hirn-Trauma von erheblicher Bedeutung. Da von einem Schädel-Hirn-Trauma häufig berufstätige Menschen betroffen sind, kommt einer beruflichen Wiedereingliederung eine wesentliche Bedeutung zu. Hierzu erfolgt durch unseren Sozialdienst eine enge Zusammenarbeit mit den entsprechenden Kostenträgern und weiteren Stellen, die für eine erfolgreiche Wiedereingliederung in den Arbeitsprozess von Bedeutung sind.