Schulter, Oberarmkopfbruch

Das Gelenkzentrum Starnberger See genießt in der Schulterchirurgie überregionalen Ruf und ist mit seinen modernen diagnostischen und operativen Verfahren auf sog. minimal-invasive, schonende Schlüsslelochperationen bis hin zum modularen, modernen künstlichen Gelenkersatz spezialisiert.

Krankheitsbild

Der Oberarm(kopf)bruch ist ein typischer Knochenbruch des älteren Menschen, vor allem wenn – wie so häufig – eine Osteoporose (Knochendichteminderung) besteht. Ursache ist entweder ein indirektes Trauma mit Sturz auf die ausgestreckte Hand oder den Ellbogen, oder auch ein direktes Trauma mit Sturz auf das Schultergelenk.

Diagnose und Behandlungsmethoden

Stabile und durch Reposition, d.h. Wiedereinrichten, stabilisierte, eingestauchte Oberarmkopfbrüche erlauben eine konservative, frühfunktionelle Behandlung. Bei verschobenen, anders nicht wieder einzurichtenden bzw. instabilen Knochenbrüchen erfolgt die operative Versorgung mit speziellen sog. winkelstabilen Titanplatten oder Nägeln, welche möglichst schonend minimal-invasiv eingebracht werden. Nur in Ausnahmefällen ist bei total zerstörtem Oberarmkopf die Implantation eines Kunstgelenkes notwendig. Die Erfolgsaussichten dieser Operation können je nach Knochenbruchtyp und Knochenqualität als sehr gut bezeichnet werden.