Morbus Parkinson

Krankheitsbild

Die Parkinsonsche Krankheit tritt bevorzugt im 6. und 7. Lebensjahrzehnt auf, jedoch sind ca. 10 % der Betroffenen jünger als 50 Jahre. Sie ist eine neurodegenerative Erkrankung. Aus bisher nicht vollständig verstandenen Gründen kommt es zum Untergang von Zellen des zentralen Nervensystems. Dieser Zelluntergang verläuft lange symptomlos (man schätzt 5 bis 7 Jahre), erst beim Überschreiten einer gewissen Grenze können die verbliebenen Nervenzellen nicht mehr ausreichend dem Verlust entgegensteuern. Es bilden sich erste Symptome aus. Diese Frühsymptome sind oft schmerzhafte Muskelverspannungen im Nacken-, Schulter, Lendenwirbelsäulenbereich, Riechstörungen aber auch plötzlich auftretende Angstattacken. Im weiteren Verlauf treten dann die für die Parkinsonsche Krankheit charakteristischen Symptome hinzu. Diese sind typischerweise ein erhöhter Muskelspannungszustand (Rigor), eine Unbeweglichkeit und Bewegungsstarre (Akinese) sowie ein Zittern (Tremor). Tremor und Rigor beginnen oftmals halbseitig. Die Erkrankung verläuft unter den Parkinson Patienten nicht gleichartig. Meist steht entweder die Unbeweglichkeit oder das Zittern im Vordergrund.

Behandlung am Benedictus Krankenhaus Feldafing

Der Verlauf der Parkinsonschen Erkrankung ist individuell unterschiedlich. Daraus ergibt sich, dass zu Beginn einer jeden Rehabilitation eine gründliche Analyse der bestehenden Symptomatik und der im Vordergrund stehenden Symptome durchgeführt werden muss. Maßgebliche Kriterien für die Auswahl der Schwerpunkte der Rehabilitation sind zum einen die Lebensqualität des Erkrankten und zum anderen die Bedrohung durch mögliche Folgen vorhandener Symptome. So zum Beispiel die Gefahr einer Lungenentzündung bei Schluckstörungen oder die Gefahr von Stürzen bei Verlust der Haltungskontrolle. Gemeinsam mit dem Betroffenen werden so die Ziele der Rehabilitation bestimmt und ein individuell auf den Betroffenen zugeschnittener Behandlungsplan erstellt.