Kniegelenk, Morbus Ahlbäck

Das Gelenkzentrum Starnberger See genießt in der Knie- und Knorpelchirurgie überregionalen Ruf und ist mit seinen modernen diagnostischen und operativen Verfahren auf sog. minimal-invasive, schonende Schlüssellochoperationen bis hin zum modularen, modernen künstlichen Gelenkersatz ?u.a. spezielles ?Frauenkunstgelenk? oder sog. ?Allergiekniegelenk?-spezialisiert.

Krankheitsbild

Der Morbus Ahlbäck ist eine ungeklärte Durchblutungsstörung des Knochens. Das heißt Knochen stirbt ab, und zwar fast immer an der inneren Oberschenkelrolle des Kniegelenkes, wobei fast immer Frauen in einem Alter über 60 Jahren betroffen sind. Die Beschwerden sind ähnlich wie bei einer Kniearthrose.

Diagnose und Behandlungsmethoden im Benedictus Krankenhaus Tutzing

Neben der körperlichen Untersuchung sind für die Diagnose bildgebende Verfahren wie Röntgen, Szintigraphie oder Kernspintomographie ausschlaggebend, gleichzeitig muss eine Blutuntersuchung stattfinden. Zur konservativen Behandlung kann man mit einer Schuhzurichtung mit Erhöhung des Außenrandes versuchen, das Knie in seiner Fehlstellung zu entlasten. In ausgewählten Einzelfällen kann eine Kniespiegelung mit Anbohrung des durchblutungsgestörten Herdes oder einer Umstellungsoperation (Beinachsenkorrektur) sinnvoll sein. Das Behandlungsverfahren der Wahl, ist der Einbau eines künstlichen Kniegelenkes, und zwar einer Schlittenprothese.

Prognose

Die Prognose ist je nach Erkrankungsalter und Therapie sehr unterschiedlich, kann jedoch nach der Versorgung mit einem Kunstgelenk als gut eingeschätzt werden.