Kniegelenk, Vorderer Kreuzbandriss

Das Gelenkzentrum Starnberger See genießt in der Kniechirurgie und Sporttraumatologie überregionalen Ruf und hat mit Herrn Chefarzt Dr. Huber-Stentrup einen ausgewiesenen Experten und anerkannten Instruktor für Gelenkspiegelungen und die arthroskopische, schonende Kreuzbandchirurgie.

Krankheitsbild

Die Kreuzbänder dienen der Stabilisierung des Kniegelenkes und verhindern, dass Ober- und Unterschenkel wie eine Schublade aufeinander gleiten. Kreuzbandverletzungen treten als Folge akuter Sport- und Unfallverletzungen auf. Das Kniegelenk schwillt aufgrund eines Blutergusses an, das Kniegelenk ist schmerzhaft eingeschränkt beweglich und ist instabil.

Diagnose und Behandlungsmethoden am Benedictus Krankenhaus Tutzing

Neben der orthopädischen Untersuchung in unserer Spezialsprechstunde für Sportunfälle führen wir in unserem Gelenkzentrum eine Kernspintomographie bei frischer Kreuzbandverletzung durch, um operationspflichtige Begleitverletzungen, wie Meniskus-, Innenband- und Knorpelschäden zu diagnostizieren. So können wir das gesamte Ausmaß der Verletzung sehr genau feststellen und die Operation planen. In Ausnahmefällen führen wir bei frischem Kreuzbandriss, sowie bei akut versorgungspflichtigen Begleitverletzungen wie nahtfähigen Meniskusrissen oder komplexen Kniebandinstabilitäten mit Zerreißungen des Seitenbandsystems eine Akutversorgung innerhalb der ersten 24 bis 48 Stunden durch.
In aller Regel  wird der Kreuzbandersatz mit körpereigenen Sehnen aber nach Abklingen der Entzündungsreaktionen nach einem 4- bis 6-wöchigen Intervall über eine Arthroskopie unter Verwendung von sog. „Bioimplantaten“ durchgeführt. Die Schrauben werden vom Körper selbst abgebaut, müssen also später nicht entfernt werden.

Erfolgsaussichten

Die Erfolgsaussichten sind  sehr gut. Kürzere Operationszeiten, ein geringeres Operationstrauma, weniger Schmerzen und ein besseres kosmetisches Ergebnis sprechen heute für diese von uns angewandte minimal-invasive Operationsmethode.