Kniegelenk, Künstliches Kniegelenk und Sport

Das Gelenkzentrum Starnberger See genießt in der Knieendoprothetik überregionalen Ruf und ist auf den modularen, modernen künstlichen Gelenkersatz spezialisiert. Neben dem sog. "Frauenknie" haben wir als eine der ersten Kliniken in Bayern mit Hilfe unseres hochauflösenden Kernspintomographen eine so genannte patientenorientierte Maßanfertigung (kurz PSI) etabliert. Diese knöcherne Navigation verspricht eine noch exaktere, anatomiegerechtere, individuellere Kunstgelenkausrichtung mit kürzeren Operationszeiten und weniger Blutverlust.

Kunstgelenk und Sport

Schwere Kniegelenkarthrosen führen häufig zu einer deutlichen Einschränkung sportlicher Aktivitäten. Der Wunsch unserer mit einem Kunstgelenk versorgten Patienten nach sportlicher Betätigung ist nach dem Motto „Wer rastet, der rostet“ verständlich. Oberstes Ziel der Operation ist ein schmerzfreies, stabiles und gut bewegliches Kniegelenk. Prinzipiell besteht Einigkeit, dass zumindest so genannte „low-impact“ Sportarten, wie Fahrradfahren, Schwimmen, Segeln, Tauchen, Golf und Kegeln unterstützt werden können. Bedingt möglich sind Sportarten wie Tennis, Basketball und Skilaufen. Vermieden werden sollten Kontaktsportarten (Fußball, Handball, etc) d.h. Sportarten mit Bewegung und geringer Belastung ohne Dreh- und Scherbewegungen sind sinnvoll und können die Standzeit eines Kunstgelenkes im Einzelfall sogar verlängern.

Erfolgsaussichten

Die Erfolgsaussichten nach der Implantation eines Kunstgelenkes wieder Sport treiben zu können, kann abhängig vom Leistungsstand unserer Patienten als gut eingeschätzt werden. Als Faustregel gilt, dass vor der Operation beherrschte Sportarten wieder durchgeführt werden dürfen.