Kniegelenk, Künstlicher Kniegelenkersatz

Das Gelenkzentrum Starnberger See genießt in der Knieendoprothetik überregionalen Ruf und ist auf den modularen, modernen künstlichen Gelenkersatz u.a. spezielles Frauenkunstgelenk, sog. Allergiekniegelenk, high-flex Knie bzw. halbes Kunstgelenk bis hin zu komplizierten Wechseloperationen bei Lockerung - spezialisiert. Nach individueller Planung am Computer und Beinachsenvermessung stehen moderne Oberflächenersatzprothesen zur Verfügung.

Krankheitsbild

Fortschreitender Knorpelverlust (Arthrose) führt zunehmend zu Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Deformierung des Kniegelenkes bis zur vollständigen Knorpelzerstörung.

Diagnose und Behandlungsmethoden

Kommt eine gelenkerhaltende Therapie (Kniearthrose) aufgrund der Gelenkzerstörung oder aus altersbedingten Gründen nicht mehr in Frage, wird ein Kunstgelenk mit Wiederherstellung der natürlichen Beinachse eingesetzt. Die abgenutzten Knorpeloberflächen werden möglichst unter Erhalt der eigenen Kniebandstrukturen ersetzt. Oberstes Ziel der Operation ist ein schmerzfreies, stabiles und gut bewegliches Kniegelenk. Als eine der ersten Kliniken in Deutschland haben wir mit Hilfe unseres hochauflösenden Kernspintomographen eine so genannte patientenorientierte Maßanfertigung (kurz PSI)  etabliert. Diese „knöcherne Navigation“ mit einer notwendigen Software Planungsphase von ca. 25 Tagen vor der Operation verspricht eine noch exaktere, anatomiegerechtere, individuellere  Kunstgelenkausrichtung mit kürzeren Operationszeiten und weniger Blutverlust.

Ein erfolgreiche und ganzheitliches Behandlungskonzept

Wir begleiten unsere Patienten nach einer Gelenk ersetzenden Operation vom ersten Gespräch an auf Wunsch über unsere eigene orthopädische Rehabilitation im 5 km entfernten Benedictus Krankenhaus in Feldafing bis zur vollen Genesung. Diese ganzheitliche ärztliche Betreuung nach dem Motto: „Gemeinsam zurück ins Leben“ ist einzigartig in der Region.

Erfolgsaussichten

Die Erfolgsaussichten können als gut eingeschätzt werden. Die in den letzten Jahrzehnten ständig verbesserten Operationstechniken und Implantate machen diesen Eingriff zu einer der häufigsten und erfolgreichsten Routineoperationen in der orthopädischen Chirurgie.