Hand, Rhizarthrose

Die Rhizarthrose ist die häufigste Arthrose an der Hand, bei der es zu einem Verschleiß des Sattelgelenks kommt. Sie tritt überwiegend bei Frauen ab dem 50. Lebensjahr auf. Charakteristisch sind Schmerzen unter Belastung des Daumens, insbesondere bei Drehbewegungen wie z.B. einen Deckel aufschrauben oder Wringbewegungen und der Kraftverlust der Hand.

Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten

Die Diagnose wird klinisch und radiologisch gestellt. Häufig imponiert eine verplumpte Daumenbasis. Durch Bewegen des Sattelgelenkes könne Schmerzen und ein Reiben ausgelöst werden. Im Röntgenbild zeigt sich ein Aufbrauch des Gelenkspaltes des Sattelgelenkes, zum Teil mit Dezentrierung des Gelenkes. Aber nicht jede radiologisch diagnostizierte Rhizarthrose verursacht Schmerzen und muss behandelt werden!

Im Laufe der Jahre haben sich viele Behandlungsmethoden entwickelt, die von einer Versteifung des Gelenkes bis hin zum Einsatz einer Prothese reichen. Als langjährig in Studien belegte erfolgreiche Methode hat sich die Resektions-/Suspensionsarthroplastik bewährt und ist als goldener Standard anzusehen. Dabei wir das Vieleckbein, das mit dem 1. Mittelhandknochen das Sattelgelenk bildet, entfernt und ein Sehnenstreifen als Puffer eingenäht. Diese Methode erhält die Beweglichkeit im Daumen und führt zu einer Beschwerdefreiheit.