Fuß, Tarsaltunnelsyndrom

Das Gelenkzentrum Starnberger See genießt in der Fuß- und Sprunggelenkschirurgie überregionalen Ruf, ist von der Gesellschaft für Fußchirurgie (GFFC) zertifiziert und ist mit seinen modernen diagnostischen und operativen Verfahren auf schonende, gelenkerhaltende Operationen an Vor- und Rückfuß spezialisiert.

Krankheitsbild

Das Tarsaltunnelsyndrom des Fußes beruht auf einer Druckschädigung des Schienbeinnervs am Sprunggelenks im sog. Tarsaltunnel, der von den Fußwurzelknochen und einem darüber gespannten Halteband gebildet wird. Als Folge treten Gefühlsstörungen, Schmerzen oder Lähmungen am Fuß auf. Ursachen sind häufig  Unfälle wie etwa sprunggelenknahe Brüche  oder Zerrungen, Arthrosen, Entzündungen oder Fehlstellungen des Fußes. Eine exakte Untersuchung, entsprechende Röntgenaufnahmen und die Messung der Nervenleitgeschwindigkeit beim Nervenarzt führen zur Diagnose.

Diagnose und Behandlungsmethoden im Benedictus Krankenhaus Tutzing

Bei der Operation werden der Nerv und seine Äste aufgesucht, freigelegt und ähnlich wie beim Engpasssyndrom an der Hand  entlastet (Neurolyse); so kann sich das druckgeschädigte Nervengewebe wieder erholen.

Erfolgsaussichten

Die Erfolgsaussichten können je nach Schweregrad und Dauer der Druckschädigung als sehr gut eingeschätzt  werden. Da sich in den letzten 10 Jahren die Fußchirurgie rasant entwickelt hat, können wir heute erprobte, schonende und sichere Operationen anbieten und damit langfristig gute Ergebnisse erzielen. Ein standardisiertes, leitlinienorientiertes Nachbehandlungskonzept und eine etablierte,  individuelle Schmerztherapie sorgen für eine rasche Genesung.