Kapselband -und Knorpelverletzungen

Das Gelenkzentrum Starnberger See genießt in der Fuß- und Sprunggelenkschirurgie überregionalen Ruf, ist von der Gesellschaft für Fußchirurgie (GFFC) zertifiziert und ist mit seinen modernen diagnostischen und operativen Verfahren auf schonende, gelenkerhaltende Operationen an Vor- und Rückfuß spezialisiert.

Krankheitsbild

Die Verletzung des Kapselbandapparates am Außenknöchel ist die häufigste im Bereich des Fußes und Sprunggelenks. Täglich  „knicken“ allein in Deutschland mehrere tausend Menschen um, was häufig zu Kapselbandverletzungen und Knorpelschäden führt. Bildgebende Verfahren wie Röntgen werden in der Akutdiagnostik eingesetzt, um schlimmere Verletzungen wie einen Knochenbruch auszuschließen. Weitere Verletzungen des Innenbandes, des Knöchelgabel-Bandes (Syndesmose) sowie des Knorpels (flake-frakture, Osteochondrosiss dissecans) am Sprunggelenk werden mittels  Kernspintomographie identifiziert und entsprechend behandelt.

Bei einem Außenbandriss ist heute die konservative Behandlung durch spezielle Schienung ( Aircast-Schiene) über sechs Wochen Standard. Die Beweglichkeit des Gelenks in horizontaler Richtung („rauf/runter“) wird kaum eingeschränkt. und  Probleme mit einem versteiften Gelenk treten nicht auf. Bei chronischen Instabilitäten müssen  Bänder rekonstruiert (Bandersatzplastik) oder die Knöchelgabel bei Verletzung dieses Bandes mit einer Schraube vorübergehend fixiert (Stellschraube) werden. Am Knorpel kommen Schlüssellochoperationen  zum Einsatz: Der verletzte Knorpel wird geglättet, der Knorpelersatz angeregt (Microfrakturierung), oder eine es wird eine Knorpel-Knochentransplantation durchgeführt. Werden  diese Verletzungen nicht behandelt, kommt es meist zu einer fortschreitenden Arthrose .

Die Erfolgsaussichten können je nach Schweregrad und Art der Schädigung als sehr gut eingeschätzt  werden. Da sich in den letzten 10 Jahren die Fußchirurgie rasant entwickelt hat, können wir heute erprobte, schonende und sichere Operationen anbieten und damit langfristig gute Ergebnisse erzielen.
Ein standardisiertes, leitlinienorientiertes Nachbehandlungskonzept und eine etablierte,  individuelle Schmerztherapie sorgen für eine rasche Genesung.