Ellenbogen, künstlicher Gelenkersatz

Das Gelenkzentrum Starnberger See genießt in der Schulter- und Ellenbogenchirurgie überregionalen Ruf und ist mit seinen modernen diagnostischen und operativen Verfahren auf sog. minimal-invasive, schonende Schlüssellochoperationen bis hin zum modularen, künstlichen Gelenkersatz einschließlich komplizierter Wechseloperationen spezialisiert.

Krankheitsbild

Fortschreitender Knorpelverlust (Ellenbogenarthrose) führt zunehmend zu Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und Deformierung des Ellenbogengelenkes.

Diagnose und Behandlungsmethoden

Im Rahmen unserer Spezialsprechstunde für Schulter- und Ellenbogenchirurgie spielt neben der klinischen Untersuchung, typischen Anamnese und digitalisierten Röntgenbildern, die Kernspintomographie und  die Computertomographie event. mit 3-D Darstellung die entscheidende Rolle. Nur so können wir unsere Patienten  einer entsprechenden Therapie zuführen und eine individuelle Endoprothesenplanung am Computer durchführen. Bei völlig zerstörten Gelenken oder ausgereizter gelenkerhaltender Therapie können wir dann, wie bei anderen Gelenken auch, ein Ellenbogenkunstgelenk (Endoprothese) implantieren. Der künstliche Gelenkersatz kann als gekoppelte oder ungekoppelte Vollendoprothese mit oder ohne Speichenköpfchenersatz sowie als „halbe“ Endoprothese verwendet werden.

Ein erfolgreiches, ganzheitliches Behandlungskonzept

Wir begleiten unsere Patienten nach einer Gelenk ersetzenden Operation vom ersten Gespräch an auf Wunsch über unsere eigene orthopädische Rehabilitation im 5 km entfernten Benedictus Krankenhaus in Feldafing bis zur vollen Genesung. Diese ganzheitliche ärztliche Betreuung nach dem Motto: „Gemeinsam zurück ins Leben“ ist einzigartig in der Region.

Erfolgsaussichten

Die Erfolgsaussichten können als gut eingeschätzt werden. Die in den letzten Jahrzehnten ständig verbesserten Operationstechniken und moderne  Implantate machen diesen Eingriff zunehmend zu einer erfolgreichen Routineoperation in der orthopädischen Chirurgie. Das Ellenbogenkunstgelenk bietet eine hervorragende Beweglichkeit, Schmerzreduktion und Haltbarkeit, sollte jedoch nicht über 4-5 kg belastet werden, um eine Lockerung oder ein Ausbrechen zu vermeiden. Diese geringe Belastbarkeit ist der Hauptgrund, weshalb wir die Prothese erst in höherem Alter, beim Rheumatiker, nach schweren Unfällen und bei geringerem Anspruch einbauen.