COPD

Internistische Krankheitsbilder werden in der Abteilung für Innere Medizin am Benedictus Krankenhaus Tutzing kompetent behandelt. Eine 24-Stunden Notfallversorgung mit eigener Notaufnahme versteht sich dabei als Selbstverständlichkeit.

Krankheitsbild

Bei der chronisch obstruktiven Atemwegserkrankung kommt es zu einer Verengung der Atemwege, die nicht mehr vollständig rückgängig zu machen ist. Typische Symptome sind eine chronische Atemnot mit Einschränkung der körperlichen Belastbarkeit sowie morgendlicher Husten mit weißlichem Auswurf. Ein gelblich-grünlicher Auswurf ist als Zeichen für eine akute Infektion zu werten. Der COPD geht meist eine langjährige Bronchitis voraus. Der häufigste Auslöser ist das Rauchen. Betroffen sind in Deutschland ca. 13% der Bevölkerung im Alter über 40 Jahren. Weltweit ist die COPD die vierthäufigste Todesursache. Es besteht eine hohe Dunkelziffer. 

Diagnose und Behandlungsmethoden im Benedictus Krankenhaus Tutzing

Durch eine Lungenfunktionsuntersuchung (Spirometrie ) wird der Schweregrad der Erkrankung bestimmt. An Hand der Werte dieser Untersuchung sowie der vorliegenden Symptomatik wird die COPD in vier Stadien von leicht- bis schwerstgradig eingeteilt. Darüberhinaus können durch die im Haus verfügbare Röntgendiagnostik inkl. der Computertomographie strukturelle Veränderungen der Lunge ( z.B. Lungenüberblähung = Emphysem ) festgestellt werden. Im Rahmen akuter Infektionen besteht durch die Bronchioskopie die Möglichkeit der Untersuchung der Atemwege mit einem flexiblen Instrument. Dabei können Proben entnommen werden. Die arterielle Blutgasanalyse liefert wichtige Daten über den Sauerstoff- und Kohlendioxydgehalt sowie den Säure- und Basenhaushalt des Blutes. Die Therapie der COPD richtet sich nach den Stadien der Erkrankung. Zur Verfügung stehen v.a. verschiedenste inhalative Substanzen (Sprays). Bei einer schwergradigen COPD mit Infektionen oder einer spastischen Obstruktion (schwere Verkrampfung der Atemwege mit starker Atemnot) können zudem Corticoide inhalativ oder wenn nötig auch als i.v.-Therapie eingesetzt werden. In Notfällen kann eine Maskenbeatmung oder sogar komplette künstlich-maschinelle Beatmung (Intubation) auf der Intensivstation notwendig sein. Bei der sehr schweren COPD ist zusätzlich eine ambulante Sauerstoff-Langzeit-Therapie angezeigt, um ein chronisches Herzversagen zu verhindern.