Dabei können neuropathische Schmerzen (Nervenschmerzen) viele Ursachen haben, beispielsweise:
- Gesichts-/Gürtelrose
- Diabetes mellitus
- Post-Zoster-Neuralgie
- Phantom-, Stumpf- und Deafferenzierungsschmerz
- Polyneuropathien
- Trigeminusneuralgie
- Interkostalneuralgie
- Komplexes Regionales Schmerzsyndron, kurz CRPS (früher M. Sudeck, SRD, Algodystrophie)
- Zentrale Schmerzen bei Querschnittssyndromen
- sowie vor allem auch Rückenschmerzen
Diese
Nervenschmerzen können kurz oder lang anhalten. Neben der medizinischen, medikamentösen Behandlung von Nervenschmerzen sind ein aktiver Lebensstil und gezielte Entspannung wichtige Komponenten, um Nervenschmerzen entgegenzuwirken. Inaktivität fördert die Verkrampfung der Muskulatur und wirkt schmerzverstärkend. Darum werden im Rahmen einer Schmerztherapie in unserem Zentrum auch ganz bestimmte Entspannungstechniken erlernt.
Wie kann man Nervenschmerzen entgegenwirken?
Das Behandlungsprogramm gegen Nervenschmerzen umfasst die medikamentöse Therapie, interventionelle Therapieverfahren bis hin zur Neuromodulation, Entspannungsverfahren, Physiotherapie, orthopädische Unterstützungsmaßnahmen und professionelle psychologische Unterstützung. Durch die Auswahl geeigneter Maßnahmen soll erreicht werden, dass der Betroffene dauerhaft weniger oder im Idealfall keine Nervenschmerzen hat.
Der Chefarzt des Zentrums für Schmerztherapie des Benedictus Krankenhauses, Herr Priv.-Doz. Dr. med. habil. Rainer Freynhagen, ist ausgewiesener Spezialist auf dem Gebiet der
Nervenschmerzen. So hat er sich u. a. zu diesem Thema habilitiert, zahlreiche Publikationen in national und international renommierten Fachzeitschriften veröffentlicht und ein eigenes Buch zum Thema Nervenschmerzen verfasst. Darüber hinaus referiert er dazu regelmäßig auf großen Kongressen weltweit. Weitere Informationen hierzu in der Rubrik Wissenschaft.