Ärztliche Behandlung durch ein erfahrenes Team
Verantwortlich oberärztlich betreut werden die Patienten durch unsere Oberärztin Sr. Dr. med. Ulla Mariam Hoffmann, OSB, die zugleich Internistin, Infektiologin und Ärztin für Palliativmedizin, aber auch Ordensschwester der Benediktinerinnen im angrenzenden Kloster ist. Dies tut sie in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit mit allen anderen Fachrichtungen unseres Hauses. Von Januar 2010 bis Januar 2012 absolvierte Sr. Ulla Mariam berufsbegleitend einen internationalen Masterstudiengang in Palliative Care an der Alpen-Adria-Universität (Klagenfurt, Wien, Graz) in Wien. Am 21.05.2012 schloss sie dieses Studium mit ihrer Masterarbeit „Patientenverfügung – ein Bereich von Spiritual Care?“ mit dem Titel eines Masters of Advanced Sciences Palliative Care ab.
Weitere Oberärzte und Assistenzärzte aus unserem Zentrum verfügen über die Zusatzbezeichnung „Palliativmediziner“. Somit ist für eine fachlich wie menschlich immer hohe Qualität, 24 Stunden rund um die Uhr, gesorgt.
Medizinisch-therapeutischer Schwerpunkt ist sowohl die Behandlung von Schmerzen durch die
Schmerztherapie unseres Hauses, als auch die Behandlung von Symptomen wie Atemnot, Übelkeit, Erbrechen oder Ernährungsproblemen. Für psychosoziale und spirituelle Aspekte stehen uns palliativmedizinisch weitergebildete Psychologen, Seelsorgerinnen und eine Sozialarbeiterin fest zur Seite. Unsere speziell geschulten und hoch motivierten PalliativeCare-Pflegekräfte bilden die Grundlage unseres ganzheitlichen multiprofessionellen Therapiekonzepts. Unterstützt wird das Team darüber hinaus durch ehrenamtliche Helfer/Innen.
Die Aufnahme auf die Palliativstation erfolgt zum Beispiel
- als Einweisung durch den Hausarzt, Onkologen oder einen der anderen betreuenden Fachärzte
- als Zuverlegung aus einer anderen Fachklinik
- als Notaufnahme bei akuter Symptomverschlechterung
- auf Wunsch des Patienten selbst und/oder Empfehlung
Optimalerweise sollte unsere Betreuung nach medizinischer Stabilisierung mit der Verlegung nach Hause enden, auch wenn dieses Ziel nicht immer zu erreichen ist.
Nach der Entlassung von der Palliativstation
Im Regelfall wird der Patient von uns aus zurück in die häusliche Umgebung entlassen, entsprechend der individuellen Bedürfnisse. Die Entlassung und die nötigen Hilfsmittel werden durch unseren Sozialdienst koordiniert, in Zusammenarbeit mit Pflegediensten, Hospizhelfern und den betreuenden Hausärzten.
Falls notwendig, erfolgt eine Verlegung in ein stationäres Hospiz, z.B. nach Polling oder München, wenn die Symptome oder die psychosoziale Situation dies erfordern.
Eine enge und langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit sowie ein intensiver fachlicher Austausch (zum Beispiel im Rahmen gemeinsamer Fortbildungen) besteht mit dem ambulanten und stationären Hospiz in Polling (Hospizverein im Pfaffenwinkel e.V.). Weitere Informationen über das Hospiz finden Sie unter:
www.hospiz-pfaffenwinkel.de