Benedictus Krankenhaus Tutzing GmbH & Co. KG
Bahnhofstraße 5
82327 Tutzing
Tel.: 08158 23-0
Fax: 08158 23-140 info@krankenhaus-tutzing.de
Lymphödem
Das Gefäßzentrum Starnberger See ist auf die Behandlung von Gefäßkrankheiten spezialisiert. Das Zentrum besteht aus einem interdisziplinären Team aus Angiologen, Gefäßchirurgen und Neurologen.
Krankheitsbild
Ein Lymphödem ist eine Gewebeschwellung. Wird diese nicht rechtzeitig behandelt, so führt der chronische Lymphstau unter der Haut zur bindegewebigen Verhärtung. Das Lymphödem entsteht durch den verminderten Abtransport oder vermehrten Anfall von Lymphflüssigkeit und kann Arme oder Beine betreffen. Es kann angeboren (primär) oder erworben (sekundär) sein. Häufigste Komplikation ist das Erysipel (Gewebeinfektion).
Diagnose und Behandlungsmethoden am Benedictus Krankenhaus Tutzing
Die Diagnose eines Lymphödems wird durch den erfahrenen Angiologen auf Basis der klinischen Untersuchungen und bildgebender Diagnostik gestellt.
Basisbehandlung des Lymphödems stellt die mindestens 2x wöchentliche komplexe Entstauungstherapie (manuelle Lymphdrainage mit anschließendem gut gepolsterten Kompressionsverband) dar. Zusätzlich erfolgt die Verordnung von Kompressions-strümpfen oder –hosen. Operationen an Lymphgefäßen sind nur auf ganz wenige Einzelfälle beschränkt.
Vor der Anwendung entwässender Medikamente (Diuretika) wird gewarnt, da sie den relativen Eiweißgehalt im Gewebe und damit seine zunehmende Verhärtung des Lymphödems, das sich dann nicht mehr zurückbildet, beschleunigt.