Projekt painDETECT

2004 startete das painDETECT-Projekt als Versorgungsstudie zur Schmerzsituation in Deutschland in Kooperation mit dem DFNS. Ziel war und ist es, mit Qualitätsmanagement und Entwicklung von Screeningtools die Versorgung der Patienten in Deutschland zu verbessern.

Seit nunmehr fünf Jahren führen wir dieses painDETECT-Projekt durch. Es hat sich in dieser Zeit zu einem riesigen Erfolg entwickelt: Gegenwärtig nutzen ca. 600 Teilnehmer (Schmerztherapeuten, Orthopäden, ~ 100 Kliniken) das elektronische System und generieren insgesamt bis zu 10.000 Patientendaten im Monat. Wir konnten bis dato weit über 200.000 Patienten befragen und so eine der weltweit größten Schmerzdatenbanken zum neuropathischen Schmerz zusammentragen. Besonders interessant ist dabei, dass es sich nicht um Studiendaten von Patienten unter „Laborbedingungen“ handelt, sondern um Patienten aus der täglichen klinischen Praxis. Der painDETECT-Fragebogen ist dabei mittlerweile zu einem weltweit genutzten Tool geworden, welches Wissenschaftlern und Ärzten heute bereits in über 25 Sprachen zur Verfügung steht.

Derzeitige wissenschaftliche Aktivitäten

Kooperationspartner

Das Projekt wird betrieben in enger Kooperation der Arbeitsgruppen von:

  • Prof. Dr. Dr. Thomas Tölle, Oberarzt der Klinik für Neurologie und Geschäftsführender Oberarzt des Zentrums für interdisziplinäre Schmerztherapie, Technische Universität München
  • Prof. Dr. Ralf. Baron, Stellvertretender Direktor der Klinik für Neurologie,  Leitender Arzt der Sektion „Neurologische Schmerzforschung und Therapie“, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel

Obgleich das Projekt von der Firma Pfizer unterstützt wird, möchten wir betonen, dass es sich um ein produktunabhängiges Vorhaben handelt. Die Firma wird diese Daten nicht kommerziell nutzen oder zu  Marktforschungszwecken verwenden. Wir stehen als Ärzte und Wissenschaftler dafür ein, dass alle Daten ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke in streng anonymisierter Form unter Wahrung der Interessen aller Beteiligten ausgewertet und publiziert werden. Statistisch bearbeitet werden die Daten durch eine unabhängige Biometrie.

Weblinks und Downloads