Der Geist der Gründerinnen

Der Vorläufer des Benedictus Krankenhauses Tutzing entstand am Ende des 2. Weltkrieges, im Jahre 1945. Auf Drängen der Besatzer richteten die Missions-Benediktinerinnen ein Lazarett im Klostergebäude ein. Dieses wurde nach dem Krieg in ein Allgemeinkrankenhaus umgewandelt und mit Erfolg weitergeführt: Durch vielfältige fachliche und bauliche Erweiterungen erlangte das Haus auch überregionale Bekanntheit. Nach 62 verdienstvollen Jahren in der Hand der Missions-Benediktinerinnen wurde das Krankenhaus am 01.10.2007 an die Artemed Klinikgruppe übergeben.

Christliche Maßstäbe und menschliche Zuwendung sind es, die die besondere Atmosphäre des Krankenhauses seit seiner Gründung geprägt haben und dies ganz im Sinne der Gründerinnen auch heute noch tun. Es sind die Missions-Benediktinerinnen von Tutzing, die das Erbe ihres Ordensgründers, des heiligen Benedikt weitertragen und das Krankenhaus als Krankenschwestern, Ärzte, Seelsorger und Verwaltungsmitarbeiter unterstützen. Der neue Name „Benedictus Krankenhaus Tutzing“ macht deutlich, dass der christliche Geist die Einrichtung auch weiterhin „beseelt“.
Darum ist auch die Seelsorge unserer Patienten elementar. Wir bieten jedem Kranken und seinen Angehörigen unsere Begleitung an, gleich welche religiöse Einstellung sie haben. So ist auch jeder Patient eingeladen, in unserer neu gestalteten Krankenhauskapelle zu beten, zur Ruhe zu kommen und Kraft zu schöpfen, in belastenden Zeiten. Mehr über die Seelsorge am Benedictus Krankenhaus finden Sie auch hier: Krankenhausseelsorge.

Einen Eindruck in den benediktinischen Geist finden Sie in dem Aufsatz der Priorin Schwester Hildegard Jansig in unserer Festschrift  „Das Benedictus Krankenhaus im Wandel der Zeit – Vom Leibarzt Ludwig I. bis zur Hochleistungsklinik am Starnberger See“.