Behandlungsbeispiel Schlaganfall

Wir sind spezialisiert auf die Behandlung von Patienten nach einem Schlaganfall. Dieses Krankheitsbild macht entsprechend einen besonderen Schwerpunkt des Neurozentrums Tutzing-Feldafing aus. Trotz der Fortschritte in der Akutbehandlung ist der Schlaganfall die am häufigsten zu dauerhafter Behinderung und Pflegebedürftigkeit führende Erkrankung, 25–50 Prozent der Betroffenen bleiben dauerhaft auf fremde Hilfe angewiesen.

Folgen eines Schlaganfalls:

  • Lähmungen, insbesondere einer Körperhälfte in mehr als 50 Prozent der Fälle,
  • Gehunfähigkeit in 20 Prozent der Fälle,
  • Störungen des Sprachverständnis oder der Sprachproduktion oder des Schluckens in bis zu 50 Prozent der Fälle,
  • Depressionen in 30 Prozent der Fälle.
  • Deshalb: Um eine möglichst große Selbstständigkeit wiederzuerlangen, kommt einer frühzeitig einsetzenden, intensiven neurologischen Rehabilitation eine wichtige Rolle zu.

Nacheiner hochqualitativen und schnellen Versorgung in der Stroke Unit sowie der Akutneurologie im benedictus Krankenhaus Tutzing spielt entsprechend die neurologische Früh- und weiterführende Rehabilitation eine zentrale Rolle für einen optimalen Behandlungsverlauf.
Im Fokus stehen dabei zwei große Bereiche:

Störung der Mobilität

  • Ca. 80 Prozent der Patienten leiden nach einem Schlaganfallunter einer Armlähmung.
  • Drei Monate nach dem Initialereignis sind noch ein Drittel der Patienten auf den Rollstuhl angewiesen, die Ganggeschwindigkeit und -ausdauer sind in ca. 80 Prozent der Patienten alltagsrelevant gemindert.
  • Moderne Konzepte fordern ein aufgabenspezifisches repetitives Üben, d.h. wer gehen lernen möchte, muss gehen. Um diese Ziele zu erreichen, setzen wir neben klassischen physiotherapeutischen Verfahren auch Systeme zur robotergestützten Gangtherapie sowie modernste Geräte zur Armrehabilitation ein.

Störungen des »Denkens«

  • Patienten mit Schlaganfall weisen häufig Störungen der Aufmerksamkeit, Beeinträchtigungen der Merkfähigkeit, des Problemlösens und der räumlichen Wahrnehmung auf.
  • Hier ist es Aufgabe der Neuropsychologie durch ausführliche Untersuchungen die Störungen möglichst genau zu klassifizieren und eine gezielte Therapie zu ermöglichen.
  • Im Benedictus-Krankenhaus Feldafing besteht auch die Möglichkeit zur Abklärung der Fahrtauglichkeit, die nach einem Schlaganfall häufig eingeschränkt ist.
Team

Prof. Dr. Dirk Sander

Chefarzt Neurologie

 

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08157 28-142
Fax:
08157 28-141
d.sander@krankenhaus-tutzing.de

Priv.-Doz. Dr. Michael Valet

Leitender Oberarzt Stroke-Unit und Akutneurologie

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08158 23-106
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m.valet@krankenhaus-tutzing.de

Dr. Ingo Wittich

Leitender Oberarzt Neurologische Früh- und weiterführende Rehabilitation

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Tel:
08157 28-0
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08157 28-755
i.wittich@krankenhaus-tutzing.de

Rene Trabold

Oberarzt Neurologie

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08158 23-106
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08158 23-580
r.trabold@krankenhaus-tutzing.de