Am Benedictus Krankenhaus Tutzing suchen wir laufend engagierten Nachwuchs für den Bereich Pflege. Da die Ausbildungsmöglichkeiten in der Pflege breit gefächert sind, bieten wir verschiedene medizinische Ausbildungsberufe mit besten Zukunftsperspektiven und Karrierechancen an. Den praktischen Teil ihrer Ausbildung absolvieren unsere Schüler überwiegend an unserem Haus. Die theoretische Ausbildung unserer Ausbildungsberufe findet in Kooperationen mit  Berufsfachschulen  in München oder Starnberg statt.

Wir bieten folgende Ausbildungsberufe an:

Generalistische Ausbildung zur/m Gesundheits- und Krankenpfleger/in

Das Generalistische Modell

Die Nachwuchsarbeit liegt uns seit jeher sehr am Herzen. So absolvieren bereits seit vielen Jahrzehnten Krankenpflegeschüler aus der Region den praktischen Teil ihrer Ausbildung bei uns am Benedictus Krankenhaus in Tutzing. Für den theoretischen Teil der Ausbildung haben wir seit September 2012 einen neuen  Kooperationspartner, die Berufsfachschule des Bildungszentrums Pflege, Gesundheit und Soziales in München. Neu ist, dass wir die Ausbildung nach dem  generalistischen Modell anbieten, zusammen mit verschiedenen Trägern von Altenpflegeeinrichtungen.

Hintergrund des generalistischen Modells ist, dass in Deutschland drei verschiedene Pflegeausbildungen existieren: die Krankenpflege-, die Kinderkrankenpflege- und die Altenpflegeausbildung. Ein wichtiger Ansatz des generalistischen Modells ist es nun, auch fächerübergreifende Inhalte sowie umfassende Praxiserfahrungen in den jeweils anderen Bereichen zu vereinen und zu vermitteln. So haben unsere Absolventen nach 3 Jahren nicht nur ihr Examen in der Gesundheits- und Krankenpflege absolviert, sondern erhalten darüber hinaus ein Zertifikat, welches die generalistische Ausbildung in der Altenpflege beschreibt und bestätigt.  Ziel der generalistischen Ausbildung ist der Anschluss an den europäischen und internationalen Standard für dreijährig ausgebildete Pflegekräfte.

Ganz konkret bedeutet dies: Während die Vermittlung fachspezifischer Themen in zwei unterschiedlichen Gruppen stattfindet, werden Kurse mit übergeordneten Inhalten wie zum Beispiel die prä- und postoperative Pflege, der Schutz vor Infektionen oder die Begegnung mit lebensbedrohlichen Situationen im intensivmedizinischen Arbeitsfeld gemeinsam wahrgenommen.

Weitere Fakten

Die Ausbildung dauert drei Jahre in Vollzeit in Theorie (2100 Stunden) und Praxis (2500 Stunden/ davon 700 Stunden in der Altenpflege). Ausbildungsbeginn ist jeweils nach den Sommerferien. Die praktische Ausbildung findet zu einem großen Teil im Benedictus Krankenhaus in Tutzing statt. Die theoretische Ausbildung findet an der, komfortabel am Münchener Hauptbahnhof gelegenen, Berufsfachschule im Bildungszentrum für Pflege, Gesundheit und Soziales statt. Pro Ausbildungsjahr stehen derzeit 16 Ausbildungsplätze für Gesundheits- und Krankenpflege sowie 16 Ausbildungsplätze für Altenpflege für unseren Kooperationspartner zur Verfügung. Beide Ausbildungsgänge werden zusammen mit all ihren beruflichen Schwerpunktthemen unterrichtet.

Der Unterricht findet im Blocksystem statt und vermittelt im ganzheitlichen Konzept Kompetenzen, die Sie als Schüler/in befähigen, Menschen in ihrer individuellen Situation zu pflegen und zu unterstützen. Die Ausbildung schließt mit einer staatlichen Abschlussprüfung (schriftlich, mündlich und praktisch) ab und verleiht die Berufsbezeichnung staatlich anerkannte/r  Gesundheits- und Krankenpfleger/in plus ein zusätzliches Zertifikat, welches die generalistische Ausbildung in der Altenpflege beschreibt und bestätigt.

Sie erhalten in den drei Jahren eine monatliche Ausbildungsvergütung und einen monatlichen Fahrtkostenzuschuss. Für die praktische Ausbildung steht Ihnen, während Ihrer Einsatzzeiten in den Kliniken Tutzing und Feldafing, ein zentraler Praxisanleiter zur Seite. So wird ermöglicht, dass Sie neben der Begleitung der Praxisanleiter/innen auf den Stationen, zusätzlich eine Person haben, die Sie drei Jahre lang begleitet und darüber hinaus gemeinsame Lernsituationen in Form punktueller Anleitung am Patientenbett anbietet. Der zentrale Praxisanleiter konzipiert und koordiniert die praktische Ausbildung sowie das krankenhausübergreifende Lernangebot in Absprache mit der Pflegedienstleitung und gestaltet die Einsatzplanung über den gesamten Ausbildungszeitraum hinweg. Dabei müssen gesetzliche Bestimmungen, die örtlichen Gegebenheiten und die individuellen Voraussetzungen der Schüler/innen berücksichtigt werden. Weitere Tätigkeitsbereiche sind die Beobachtungen und Überprüfungen der jeweiligen Fertigkeits- und Kenntnisstands der Schüler/innen und begleiten sie in ihrer Kompetenzentwicklung.

In unserem Personalwohnheim stellen wir Ihnen für die Dauer der Ausbildung ein preiswertes Appartement zur Verfügung. Das Benedictus Krankenhaus Tutzing liegt direkt am Starnberger See und ist mit den Regionalzügen der Bundesbahn oder der S-Bahn bequem erreichbar.

Diese Ausbildung ist besonders geeignet für Personen, die...

...sich für die Pflege und Versorgung kranker und hilfsbedürftiger Menschen interessieren.
...flexibel, belastbar und teamfähig sind.
...sich für medizinisches Sachverhalten, pflegerische Interventionen, Medikamentenwirkungen, Anatomie und Physiologie begeistern können.
...das Zusammenspiel zwischen Physis und Psyche eines Menschen, gerade in schwierigen Lebenssituationen, nachvollziehen können.
...empathisch und positiv sind und Präsenz zeigen können.
...verstehen, dass die Pflege von Menschen, eine ganzheitliche Angelegenheit sein muss.

Kontakt

Benedictus Krankenhaus Tutzing
Bahnhofstr. 5
82327 Tutzing
Telefon: 08158 – 23–0
 
Heidi Mader
Pflegedienstleitung
 
Michael Rapp
zentraler Praxisanleiter
m.rapp@krankenhaus-tutzing.de
 

 

Ausbildung zur/m Operationstechnischen Assistent/in (OTA)

Dauer und Struktur der Ausbildung

Die Ausbildung Operationstechnische/r Assistent/in umfasst nach den Ausbildungsrichtlinien der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG e.V.) einen Ausbildungszeitraum von insgesamt 36 Monaten. Dabei gliedert sich die Ausbildung in 1600 theoretische und fachpraktische Unterrichtseinheiten an unserer von der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG e.V.) anerkannten OTA-Schule sowie in mindestens 3000 Zeitstunden an praktischer Ausbildung in den kooperierenden medizinischen Einrichtungen, die ebenfalls von der Deutschen Krankenhausgesellschaft anerkannt sein müssen.

Der Theorieunterricht findet als Blockunterricht in der Berufsfachschule der San-ak in München statt: Je Ausbildungsjahr werden rund 5 Unterrichtsblöcke à 3 Wochen an theoretischem Unterricht durchgeführt. Die praktische Ausbildung der Schülerinnen und Schüler wird überwiegend im Benedictus Krankenhaus Tutzing durch erfahrene Praxisanleiter/innen der Abteilungen durchgeführt und in regelmäßigen Abständen durch schuleigene Mentoren begleitet. Der Durchlauf der als obligatorisch oder optional vorgeschriebenen praktischen Ausbildungsstationen wird für jeden Schüler individuell zwischen unserer OTA-Schule und der jeweiligen Verbundeinrichtung abgestimmt, um gewährleisten zu können, dass sich der Betreuungsaufwand in den jeweiligen Fachabteilungen in Grenzen hält.

Tätigkeitsfeld und Karrieremöglichkeiten

Operationstechnische Assistenten/innen bereiten Operationseinheiten einschließlich der verwendeten Instrumentarien vor, sie assistieren der operierenden Gruppe bei Operationen und betreuen die Operationspatienten vor, während und nach der Operation. Sie zeichnen für die selbstständige Organisation und Koordination der notwendigen Arbeitsschritte in den verschiedenen Funktionsabteilungen (bspw. Endoskopie oder Zentralsterilisation) verantwortlich. Zu den weiteren Aufgaben Operationstechnischer Assistenten/innen zählen die Wiederaufbereitung und Wartung medizinischer Instrumentarien, Gerätschaften und Apparaturen. Sie verantworten aseptische Arbeitsweisen und die Durchführung hygienischer Maßnahmen und sind nicht zuletzt für die Ausbildung bzw. Anleitung neuer Mitarbeiter zuständig. Operationstechnische Assistenten/innen sind in Krankenhäusern und Kliniken, aber auch in ambulanten Operationszentren und Arztpraxen mit ambulanter OP-Tätigkeit im Einsatz. Auch medizinische Einrichtungen der Augenchirurgie oder der plastisch-ästhetischen Schönheitschirurgie greifen auf die Dienste von Operationstechnischen Assistenten/innen zurück.

 Operationstechnischen Assistenten/innen stehen eine Vielzahl von fachspezifischen und fachverwandten Qualifizierungsmöglichkeiten offen, die als Grundlage für den weiteren beruflichen Aufstieg gewertet werden können, z.B.:

  • Medizintechnische Qualifizierungen
  • (Berufs-)Pädagogische Qualifizierungen
  • Qualifizierungen im betriebswirtschaftlichen Bereich oder des Managements von medizinischen Einrichtungen
  • Fachweiterbildungen des Gesundheitswesens

Des Weiteren gibt es zahlreiche berufsbegleitende Studiengänge, bspw. den betriebswirtschaftlich orientierten Studiengang zum/zur Bachelor of Business Administration (BBA).

Weitere Fakten

Ausbildungsverhältnis
Ein Ausbildungsverhältnis besteht zwischen dem Benedictus Krankenhaus Tutzing und der/dem Auszubildenden. Ein arbeitsrechtliches Verhältnis zwischen OTA-Schule und der/dem Auszubildenden kommt nicht zustande.

Ausbildungsbeginn
Die Ausbildung Operationstechnische/r Assistent/in beginnt jährlich am 1. September.

 Eignungsvoraussetzungen für Auszubildende

  • Gesundheitliche Eignung (ärztliches Attest)
  • Vollendung des 17. Lebensjahres
  • Realschulabschluss oder gleichwertiger Bildungsabschluss oder
  • Hauptschulabschluss mit 2-jähriger Berufsausbildung oder Abschluss als Kranken- oder Altenpflegehelfer

Anerkennung
Die Ausbildung Operationstechnische/r Assistent/in ist durch die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG e.V.) anerkannt. Die staatliche Anerkennung des Berufsbildes wird angestrebt.

 Ausbildungsvergütung
Die Auszubildenden erhalten eine monatliche Ausbildungsvergütung von Seiten der Ausbildungseinrichtungen. Die Vergütung richtet sich nach den tariflichen oder innerbetrieblichen Vertragswerken der kooperierenden medizinischen Verbundeinrichtungen und differiert je nach Ausbildungsjahr.

Finanzierung
Die Ausbildung ist nicht Bestandteil des Krankenhausfinanzierungsgesetzes. Eine Refinanzierung der Ausbildungskosten nach dem Krankenhausfinanzierungsgesetz wird erst mit der staatlichen Anerkennung des Ausbildungsberufes möglich. Im Zuge von Einzelfallentscheidungen wird die Ausbildung auch heute schon von den Krankenkassen refinanziert.

Schulgeld
Das Schulgeld sowie einmalige Ausgaben für Lehrbücher werden vom Benedictus Krankenhaus Tutzing entrichtet. Die/der Auszubildende wird finanziell nicht belastet.

Kontakt

Benedictus Krankenhaus Tutzing
Heidi Mader
Pflegedienstleitung
Bahnhofstr. 5
82327 Tutzing

Telefon: 08158 – 23-0

heidi.mader@artemed.de

 

Ausbildung zur Intensivpflegekraft (IPK)

Dauer und Struktur der Ausbildung

Die Ausbildung Intensivfachpflegekraft ist dafür konzipiert, die Teilnehmer/innen sowohl mit den vielfältigen Aufgaben im Intensivbereich vertraut zu machen, als auch mit den Tätigkeitsfeldern der verschiedenen Funktionsabteilungen, des Aufwachraumes und der Anästhesie. Die Teilnehmer/innen erwerben in der 3-jährigen Ausbildung die zur Erfüllung der speziellen pflegerischen Aufgaben erforderlichen Fachkenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten.

Die Modellausbildung Intensivfachpflegekraft umfasst einen Ausbildungszeitraum von insgesamt 36 Monaten. Dabei gliedert sich die Ausbildung in 2100 theoretische und fachpraktische Unterrichtseinheiten an der IPK-Schule sowie in mindestens 2500 Zeitstunden an praktischer Ausbildung im Benedictus Krankenhaus Tutzing. Der theoretische Unterricht wird in Form von Blockunterricht durchgeführt: Je Ausbildungsjahr werden rund 5 Unterrichtsblöcke à 4 Wochen an theoretischem Unterricht durchgeführt.

Tätigkeitsfeld und Karrieremöglichkeiten

Zu den Aufgaben einer Intensivfachpflegekraft (w/m) zählen insbesondere:

  • Übernahme postoperativer Patienten aus dem OP oder Aufwachraum
  • Fachkundige Pflege und Betreuung von Patienten im IMC- und Intensivbereich unter Berücksichtigung ihrer physischen, psychischen und sozialen Situation
  • Fachkundige und umfassende Pflege von Beatmungspatienten
  • Selbstständige Organisation und Koordination der Arbeitsabläufe in diesen Bereichen in enger Abstimmung mit Ärzten und Kollegen
  • Zielgruppenorientierte Kommunikation mit Patienten, Angehörigen und interdisziplinärem Team
  • Umfassende Dokumentation des Behandlungsverlaufs
  • Begleitung von Patienten zu diagnostischen Eingriffen
  • Umsetzung eines professionellen Schmerzmanagements
  • Sach- und fachgerechter Umgang mit Arzneimitteln aller Art
  • Einhaltung hygienischer Richtlinien im Arbeitsbereich
  • Anleitung und Einarbeitung neuer Mitarbeiter/innen und Schüler/innen
  • Mitarbeit in Projekt- und Arbeitsgruppen
  • Teilnahme an der Weiterentwicklung von Arbeitsabläufen im Arbeitsbereich
  • Mitarbeit im Notfall- und Reanimationsteam

Intensivfachpflegekräften steht eine Vielzahl von fachspezifischen und fachverwandten Qualifizierungsmöglichkeiten offen, die als Grundlage für den weiteren beruflichen Aufstieg gewertet werden können, z.B.:

  • Medizintechnische Qualifizierungen
  • (Berufs-)Pädagogische Qualifizierungen
  • Qualifizierungen im betriebswirtschaftlichen Bereich oder des Managements von medizinischen Einrichtungen
  • Fachweiterbildungen des Gesundheitswesens

Des Weiteren gibt es zahlreiche berufsbegleitende Studiengänge, bspw. den betriebswirtschaftlich orientierten Studiengang zum/zur Bachelor of Business Administration (BBA).

Weitere Fakten

Ausbildungsverhältnis
Ein Ausbildungsverhältnis besteht zwischen der jeweiligen Ausbildungseinrichtung und der/dem Auszubildenden. Ein arbeitsrechtliches Verhältnis zwischen IPK-Schule und der/dem Auszubildenden kommt nicht zustande.

 Ausbildungsbeginn
Die Ausbildung Intensivfachpflegekraft (w/m) beginnt jährlich am 1. September.

 Eignungsvoraussetzungen für Auszubildende

  • Gesundheitliche Eignung (ärztliches Attest)
  • Vollendung des 17. Lebensjahres
  • Realschulabschluss oder gleichwertiger Bildungsabschluss oder
  • Hauptschulabschluss mit 2-jähriger Berufsausbildung oder Abschluss als Kranken- oder Altenpflegehelfer
  • Die Absolvierung eines 4-wöchigen Praktikums in der Intensivpflege für angehende Auszubildende wird empfohlen

Anerkennung
Eine Anerkennung des Berufsbildes durch die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) analog der Berufsbilder Anästhesietechnische/r Assistent/in (ATA) und Operationstechnische/r Assistent/in (OTA) wird angestrebt. Die Ausbildung ist bereits durch die "Bundesarbeitsgemeinschaft Intensivfachpflegekraft (BAG-IPK)" anerkannt.

Ausbildungsvergütung
Die Auszubildenden erhalten vom Benedictus Krankenhaus Tutzing eine monatliche Ausbildungsvergütung. Sie differiert je nach Ausbildungsjahr.

Finanzierung
Die Ausbildung ist nicht Bestandteil des Krankenhausfinanzierungsgesetzes. Eine Refinanzierung der Ausbildungskosten nach dem Krankenhausfinanzierungsgesetz wird erst mit der staatlichen Anerkennung des Ausbildungsberufes möglich.

Schulgeld
Das Schulgeld sowie einmalige Ausgaben für Lehrbücher werden von den Ausbildungseinrichtungen entrichtet. Die/der Auszubildende wird finanziell nicht belastet.

Kontakt

Benedictus Krankenhaus Tutzing
Heidi Mader
Pflegedienstleitung
Bahnhofstr. 5
82327 Tutzing

Telefon: 08158 23-0

heidi.mader@artemed.de

 

Ausbildung zur/zum staatlich geprüften Pflegefachhelfer/in

Das Benedictus Krankenhaus Tutzing bildet in Kooperation mit dem Benedictus Krankenhaus Feldafing die Pflegefachhelfer/innen praktisch aus.

Der theoretische Unterricht findet an der staatlich genehmigten Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe der San-ak GmbH statt. Dort werden die Teilnehmer/innen auf die staatliche Abschlussprüfung der Regierung von Oberbayern vorbereitet. Mit dem erfolgreichen Ablegen der Prüfung erwerben die Teilnehmer/innen die Berechtigung, die Berufsbezeichnung "staatl. gepr. Pflegefachhelfer/in (Krankenpflege)" zu führen.

Die einjährige Ausbildung soll den Teilnehmern/innen generell diejenigen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten vermitteln, die für eine Versorgung der Kranken, sowie für die damit verbundenen Tätigkeiten in den hauswirtschaftlichen und sonstigen Bereichen des Gesundheitswesens benötigt werden. Am Ende der Ausbildung findet eine praktische, schriftliche und mündliche Abschluss-prüfung vor einem staatlichen Prüfungsausschuss statt.

Pflegefachhelfer/innen (Krankenpflege) sind unverzichtbare Betreuer im Krankenhaus. Die stationär aufgenommenen Menschen sind auf ihre tägliche Pflege und Zuwendung angewiesen. Pflegefachhelfer/innen (Krankenpflege) übernehmen vor allem die sogenannte Grundpflege kranker Menschen. Dazu zählen die zahlreichen Pflegeverrichtungen wie die Unterstützung der Patienten bei der Körperpflege, Haarpflege, Nagelpflege und Hautpflege. Sie helfen ihnen beim An- und Auskleiden und begleiten sie zu Untersuchungen. Müssen die Patientinnen das Gehen erst wieder üben, stützen sie sie und leiten sie an. Bei bettlägerigen Menschen sorgen sie für bequemes Liegen. Sie bringen ihnen die Mahlzeiten, helfen ihnen bei der Nahrungsaufnahme oder stützen und begleiten diejenigen, die sich noch unsicher auf den Beinen fühlen, damit sie das Krankenzimmer trotzdem einmal verlassen können. Die Pflegefachhelfer/innen (Krankenpflege) unterstützen das Krankenpflegepersonal bei den vom Arzt veranlassten Behandlungen. Auch helfen sie bei Therapiemaßnahmen und sorgen für Sauberkeit und Hygiene auf der Station. Durch ihre Tätigkeit haben sie engen Kontakt mit den Patienten. Der Aufbau eines guten Verhältnisses zu ihnen und zu ihren Angehörigen gehört mit zu ihrem Arbeitsbereich.

Die Befähigung zur Übernahme der genannten Aufgaben soll durch die theoretische und praktische Ausbildung, insbesondere auch durch die Vermittlung patientenorientierter Verhaltensweisen und Einstellungen erzielt werden.

Dauer und Struktur der Ausbildung

Die Ausbildung Pflegefachhelfer/in (Krankenpflege) umfasst einen Ausbildungszeitraum von insgesamt 12 Monaten. Dabei gliedert sich die Ausbildung in 600 theoretische und fachpraktische Unterrichtseinheiten an der staatlich genehmigten Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe sowie in mindestens 1000 Zeitstunden an praktischer Ausbildung in den kooperierenden medizinischen Einrichtungen, davon 120 Stunden in Einrichtungen der Altenpflege. Das Berufsbild ist im Freistaat Bayern staatlich anerkannt. Der theoretische Unterricht wird in Form von Blockunterricht durchgeführt: Der Unterricht wird überwiegend in Blöcken zu zwei Wochen gegeben, im Wechsel mit drei- bis sechswöchigen Praxisabschnitten.In der praktischen Ausbildung im Benedictus Krankenhaus Feldafing und Tutzing  gewährleisten Praxisanleiter mit mindestens 200-stündiger pädagogischer Qualifikation sowie ein zentralre Praxisanleiter,  die Qualität der Ausbildung. Die praktische Ausbildung wird darüber hinaus durch Lehrkräfte der Berufsfachschule begleitet und betreut.

Weitere Fakten

Ausbildungsverhältnis
Ein Ausbildungsverhältnis besteht zwischen dem Benedictus Krankenhaus Tutzing und der/dem Auszubildenden. Ein arbeitsrechtliches Verhältnis zwischen der Berufsfachschule und der/dem Auszubildenden kommt nicht zustande.

Ausbildungsbeginn
Die Ausbildung Pflegefachhelfer/in (Krankenpflege) beginnt jährlich am 1. September.

Zugangsvoraussetzungen für Auszubildende

  • Hauptschulabschluss oder gleichwertige Schulausbildung oder abgeschlossene Berufsausbildung
  • Mindestalter: Vollendung des 17. Lebensjahres 

 Geforderte Bewerbungsunterlagen

  • Bewerbungsanschreiben
  • Tabellarischer Lebenslauf mit 2 Lichtbildern
  • Zeugniskopien über die schulische und/oder berufliche Ausbildung
  • Kopie der Geburtsurkunde
  • Aktuelles ärztliches Gesundheitszeugnis
  • Nicht volljährige Bewerber: Bescheinigung der Erstuntersuchung nach § 32 der Jugendarbeitsschutzgesetzes
  • Aktuelles polizeiliches Führungszeugnis (nicht älter als 3 Monate)

Anerkennung
Die Ausbildung Pflegefachhelfer/in (Krankenpflege) ist durch den Freistaat Bayern staatlich anerkannt.

Ausbildungsvergütung
Die Auszubildenden erhalten vom Benedictus Krankenhaus Tutzing eine monatliche Ausbildungsvergütung.

Finanzierung
Die Ausbildung ist durch den Freistaat Bayern und durch den Ausbildungsfonds der BKG refinanzierbar. Die Ausbildung richtet sich auch an Kunden der Arbeitsagenturen und ARGEn für Beschäftigung mit Bildungsgutschein-Anspruch. Eine Förderung mit Bildungsgutschein ist bei Vorliegen der individuellen Voraussetzungen jederzeit möglich.

Schulgeld
Das Schulgeld sowie einmalige Ausgaben für Lehrbücher werden vom Benedictus Krankenhaus Feldafing entrichtet. Die/der Auszubildende wird finanziell nicht belastet. Ausgaben für Schulgeld und Lehrbücher sind für Kliniken gemäß Krankenhausfinanzierungsgesetz refinanzierbar.

Kontakt

Benedictus Krankenhaus Tutzing
Heidi Mader
Pflegedienstleitung
Bahnhofstr. 5
82327 Tutzing

Telefon: 08158 23-0

heidi.mader@artemed.de

 

Ausbildung zur/zum Anästhesietechnischen/er Assistenten/in

Dauer und Struktur der Ausbildung

Die Ausbildung Anästhesietechnische/r Assistent/in umfasst nach den Ausbildungsrichtlinien der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG e.V.) einen Ausbildungszeitraum von insgesamt 36 Monaten. Dabei gliedert sich die Ausbildung in 1600 theoretische und fachpraktische Unterrichtseinheiten an unserer von der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG e.V.) anerkannten ATA-Schule sowie in mindestens 3000 Zeitstunden an praktischer Ausbildung in den kooperierenden medizinischen Einrichtungen, die ebenfalls von der Deutschen Krankenhausgesellschaft anerkannt sein müssen.
 
Der Theorieunterricht findet als Blockunterricht in der Berufsfachschule der San-ak in München statt: Je Ausbildungsjahr werden rund 5 Unterrichtsblöcke à 3 Wochen an theoretischem Unterricht durchgeführt. Die praktische Ausbildung der Schülerinnen und Schüler wird überwiegend im Benedictus Krankenhaus Tutzing durch erfahrene Praxisanleiter/innen der Abteilungen durchgeführt und in regelmäßigen Abständen durch schuleigene Mentoren begleitet. Der Durchlauf der als obligatorisch oder optional vorgeschriebenen praktischen Ausbildungsstationen wird für jeden Schüler individuell zwischen unserer ATA-Schule und der jeweiligen Verbundeinrichtung abgestimmt, um gewährleisten zu können, dass sich der Betreuungsaufwand in den jeweiligen Fachabteilungen in Grenzen hält.

Tätigkeitsfeld und Karrieremöglichkeiten

Anästhesietechnische Assistenten/innen sind u.a. für die fachkundige Betreuung von Patientenunter Berücksichtigung der jeweiligen physischen und psychischen Situation während ihres Aufenthaltes im Bereich der Anästhesie verantwortlich. Darüber hinaus sind sie für die selbstständige Organisation und Koordination der Arbeitsabläufe in der Anästhesie, die Vorbereitung bevorstehender Anästhesien, die Vor- und Nachbereitung der benötigten Räumlichkeiten, die Unterstützung der/des Anästhesisten sowie für den sach- und fachgerechten Umgang mit medizinischen Geräten und Materialien zuständig. Zu ihren weiteren Aufgaben gehören: die Wiederaufbereitung oder Entsorgung von Anästhesiematerialien, die Verantwortung für eine aseptische Arbeitsweise, die Verantwortung für die Durchführung hygienischer Maßnahmen, administrative Aufgaben sowie die Anleitung bzw. Ausbildung von neuen Mitarbeitern/Mitarbeiterinnen oder Schülern/Schülerinnen.

Anästhesietechnische Assistenten/innen sind in Krankenhäusern und Kliniken, aber auch in ambulanten Operationszentren und Arztpraxen mit ambulanter OP-Tätigkeit im Einsatz. Auch medizinische Einrichtungen der Augenchirurgie oder der plastisch-ästhetischen Schönheitschirurgie greifen auf die Dienste von Anästhesietechnischen Assistenten/innen zurück.

 

Anästhesietechnischen Assistenten/innen steht eine Vielzahl von fachspezifischen und fachverwandten Qualifizierungsmöglichkeiten offen, die als Grundlage für den weiteren beruflichen Aufstieg gewertet werden können, z.B.:

  • Medizintechnische Qualifizierungen
  • (Berufs-)Pädagogische Qualifizierungen
  • Qualifizierungen im betriebswirtschaftlichen Bereich oder des Managements von medizinischen Einrichtungen
  • Fachweiterbildungen des Gesundheitswesens

Des Weiteren gibt es zahlreiche berufsbegleitende Studiengänge, bspw. den betriebswirtschaftlich orientierten Studiengang zum/zur Bachelor of Business Administration (BBA).

Weitere Fakten

Ausbildungsverhältnis
Ein Ausbildungsverhältnis besteht zwischen dem Benedictus Krankenhaus Tutzing und der/dem Auszubildenden. Ein arbeitsrechtliches Verhältnis zwischen ATA-Schule und der/dem Auszubildenden kommt nicht zustande.

Ausbildungsbeginn
Die Ausbildung Anästhesietechnische/r Assistent/in beginnt jährlich am 1. September.

 Eignungsvoraussetzungen für Auszubildende

  • Gesundheitliche Eignung (ärztliches Attest)
  • Vollendung des 17. Lebensjahres
  • Realschulabschluss oder gleichwertiger Bildungsabschluss oder
  • Hauptschulabschluss mit 2-jähriger Berufsausbildung oder Abschluss als Kranken- oder Altenpflegehelfer

 

Anerkennung
Die Ausbildung Anästhesietechnische/r Assistent/in ist durch die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG e.V.) anerkannt. Die staatliche Anerkennung des Berufsbildes wird angestrebt.

Ausbildungsvergütung
Die Auszubildenden erhalten eine monatliche Ausbildungsvergütung. Sie differiert je nach Ausbildungsjahr.

Finanzierung
Die Ausbildung ist nicht Bestandteil des Krankenhausfinanzierungsgesetzes. Eine Refinanzierung der Ausbildungskosten nach dem Krankenhausfinanzierungsgesetz wird erst mit der staatlichen Anerkennung des Ausbildungsberufes möglich. Im Zuge von Einzelfallentscheidungen wird die Ausbildung auch heute schon von den Krankenkassen refinanziert.

Schulgeld
Das Schulgeld sowie einmalige Ausgaben für Lehrbücher werden vom Benedictus Krankenhaus Tutzing entrichtet. Die/der Auszubildende wird finanziell nicht belastet.

Kontakt

Benedictus Krankenhaus Tutzing
Heidi Mader
Pflegedienstleitung
Bahnhofstr. 5
82327 Tutzing

Telefon: 08158 23-0

heidi.mader@artemed.de

 

Nach der Ausbildung bieten wir verschiedenste Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten an:

  • Weiterbildung zur Stations- bzw. Abteilungsleitung
  • Weiterbildung in Anästhesie- und Intensivpflege
  • Weiterbildung im Bereich Notaufnahme
  • Fachkundelehrgänge 1-3 für den Bereich Zentralsterilisation
  • Diverse Fortbildungen zu den unterschiedlichen Pflege- und Führungsthemen
  • Schmerz- und Palliativ
  • Praxisanleitung
  • Aromatherapie
  • Hygienie
  • Kinestäthik
  • Wundmanagement
  • Stomamanagement